letzte Vorbereitungen

Zugspitzlauf, Sprinttraining und 2er-Staffel – Berge, Speed und Gegnerkontakt

Berlin scheint doch ein Ort zu sein, an dem man sich auf eine WM vorbereiten kann. Man muss nur einfach mal zu Hause bleiben.

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Team „Haase“

Am Freitag Abend startete das Team „Haase“ beim Nordberliner Zugspitzlauf. 12km und ganze 225Hm warteten auf uns. 225Hm können für so Flachlandberliner wie uns ganz schön hart werden. Ja, auch ich bin zu einer Flachlandberlinerin geworden, traurig aber wahr. Die paar Besuche in meinen Lieblingsbergen im Jahr helfen da leider auch nichts mehr.
Noch vor dem Lauf wurde ich fast aus dem Rennen genommen. Auf dem Weg dorthin stieß ich auf dem Fahrrad mit einem Jungen ebenfalls auf dem Rad unterwegs zusammen und stieß mir übel das rechte Knie. Die Sanitäter beim Wettkampf konnten mir leider auch nicht helfen und so lief ich einfach los, denn eine OLerin kennt ja bekanntlich keinen Schmerz.

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zweiter Platz beim Nordberliner Zugspitzlauf

Von Anfang an lag ich in Führung, die Zweite 50 Meter hinter mir. Im Verlauf des Rennens sah ich sie in jeder Kehrtwende näher kommen. Ich gab alles, doch sie hatte sich einfach festgesaugt. Dann am vorletzten Anstieg oben angekommen, hörte ich sie hinter mir schnaufen. Am allerletzten Berg hatte sie dann noch mehr Körner als ich und ich wurde wie beim Plänterwaldlauf Zweite. Dieses Mal war jedoch das Wetter besser und wir warteten bis zur Siegerehrung wo Marcella, Max und ich mit Leckereien von Ikea belohnt wurden.

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Sprinttraining am Alex

Samstags trafen wir uns am Alexanderplatz zu einem kleinen Sprinttraining, um Routine und Menschen- getümmel für die WM zu üben. Die Beine waren vom Vortag noch etwas schwer und das Knie war auch noch nicht ganz in Ordnung, so dass es echt schwer war das Tempo hoch zu halten.

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Kesselberge

Am Sonntagvormittag ging es dann zum Abschluss der Woche noch richtig in den Wald. Bei der 2er-Staffel des IHW-Alex muss jeder Läufer eines 2er-Teams zweimal eine Mitteldistanz absolvieren. Lisa und ich starteten bei den Mix19-Teams und ich lief einfach die Männerstrecke. Leider unterliefen Lisa gleich auf der ersten Strecke zwei größere Fehler und so durfte ich erst 25 Minuten nach den ersten Teams in den Wald. Zum Glück hatten auch andere Teams ein wenig Probleme mit dem Wald und so konnte ich am Anfang meiner zweiten Strecke sogar noch Gegnerkontakt üben und es kam ein bisschen Staffelfeeling auf. Robin war dann nur irgendwann doch zu schnell. Am Ende habe ich mich jedenfalls so gefühlt wie ich mich auf der Langdistanz am Ende der WM-Woche fühlen werde, mega langsam und totaler Matsch in der Birne. Beste Vorbereitung also auf das was da kommt und das tatsächlich einfach zu Hause und nicht irgendwo in den Wäldern Europas.

Gut, eigentlich bin ich nur wegen den Prüfungen hier und nicht in Schweden, der Schweiz, Schottland oder sonst wo, aber Bildung geht wie immer vor.
Die ersten vier Prüfungen habe ich hinter mir, bleiben noch fünf und dann ist es endlich soweit.

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