Am Ende des Regenbogens

Heimtrainingslager in Finspång

Felix hat die ganze letzte Woche fleißig hier trainiert und für seine Sportphysioprüfung gelernt. Doch natürlich wollte er den tollen Wald hier austesten. Deswegen hat er jeden Tag zwei Einheiten gemacht und ist am Ende noch eine lange Nachtstrecke als Test für die 10MILA gelaufen.
Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen mitzumachen. Besonders, wenn in einer Woche gleich zwei OL-Trainings in meinem Heimwald angeboten werden. Bis Mittwoch gab es also auch für mich zwei Einheiten am Tag. Da ich mir am Freitag einen weiteren 5000er mit Felix als Hase vorgenommen habe, gingen wir den Donnerstag ganz entspannt an.


Bei Windstille, Ruhe und gleichmäßigem gleiten über das Wasser der Flüsse und Seen nördlich von Lotorp. Laut einer Dame am Ufer waren wir die ersten mit Kanu auf dem Wasser dieses Jahr und deswegen hatten wir den ganzen See für uns. Übrigens gibt es auch eine paar tolle Inseln für Kanu-OL.
Dann am Freitag der 5000er. Genau auf der Zielzeit heraus gekommen. Immernoch nicht wirklich schnell, aber es geht in die richtige Richtung.
Am Samstag dachten wir uns suchen wir mal was anderes als Posten, nämlich Geocaches. Diese Dinger sind echt verdammt klein und die Beschreibung echt lückenhaft. Wenn wir unsere Postenstandorte so angeben würden, wären alle ständig nur am kreiseln. Mit 50% gefundenen Caches sind wir aber trotzdem ganz zufrieden.

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Am Abend sollte Felix wieder Posten suchen und ich durfte ihn coachen. Dieses mal beim Stigtomtakavlen im dritten Team von Ärla IF. Stigtomtakavlen ist eine Staffel bei der die Herren Abends auf drei Nachtstrecken gehen und dann am nächsten morgen im Jagdstart wieder gestartet werden. So kommen alle zu einer Mütze Schlaf und man ist am nächsten Tag nicht ganz so gerädert wie bei 10MILA oder Jukola. Bis auf ein paar Magenprobleme ist er ganz gut durch gekommen und konnte sich zu Recht auf einen trainingsfreien Sonntag freuen.
Am nächsten Vormittag lief ich die dritte Strecke bei dem Damen für Ärlas erstes Team. Lisa und Maria hatten richtig gute fehlerfreie Läufe gemacht und ich konnte mit einer großen Tram raus gehen. Leider hatte ich schon am dritten Posten eine andere Gabel und lief ab da ganz allein. So konnte ich in Ruhe mein Ding durchziehen und war nur kurz nach dem Zuschauerposten unkonzentriert, was vielleicht eine knappe Minute gekostet hat. Insgesamt habe ich nicht viel auf die anderen schnellen Mädels aus der Tram verloren und bin zufrieden, genauso wie meine Staffel. Drei Läufe und nur eine Minute Fehler insgesamt, das kann sich sehen lassen. Die anderen Damen rennen natürlich noch einen Zacken schneller, aber sowas macht nichtsdestotrotz Mut für die großen Staffeln.

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am Bahnhof in Norrköping

Das Ende der Woche habe ich wie so viele in den vergangenen Jahren mit der Fahrt nach Arlanda zum Flughafen verbracht. Nur dieses Mal ist Felix wieder nach Bern geflogen und ich bin wieder zurück ins orienteering paradise am Ende des Regenbogens gefahren.
Das Sofa ist also wieder frei für trainingswütige Besucher. Und wenn ihr mir nicht glaubt, wie toll die Karten und Wälder hier sind, dann fragt Felix. 🙂

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