Distriktmeisterschaften 5000m

Rakete und so

Manchmal fühlt man sich von seinem Körper und seinem Kopf verarscht und verlassen und manchmal überraschen sie einen so sehr, dass man nicht weiß wohin mit seinen Glücksgefühlen. Ein bisschen ist es wie das Wetter im April, alles macht was es will. Aber am Ende ist es etwas wärmer, sonnige und grüner und der Sommer liegt in der Luft.

1min und 15sek in zweieinhalb Wochen, das ist meine raketenmäßige Steigerungsrate auf 5000m. Dass ich gestern die Sprintnorm von 19:00 knacken sollte, hatte ich bis ins Ziel nicht gedacht. Nach 3000m war ich noch auf 19:20-Kurs. Doch es gibt diese Tage, da fühlt man sich beim Einlaufen noch so steif und die Oberschenkel tun weh und man ist so elendig nervös. Doch nach dem Startschuss fühlt es sich leicht an. Man muss nur laufen und dass kann ja jeder, nur Runde um Runde rennen, Läufer um Läufer überholen (nur nicht auf der Geraden mit dem Gegenwind). Auf seinen Körper hören, sich fragen, ob man noch mehr kann oder ob das Tempo hier so gut ist. Langsam steigern und am Ende einen tollen Spurt hinlegen. Und dann im Ziel auf die Uhr starren und sehen, was man vor ein paar Tagen noch für völlig unmöglich gehalten hat.

Ich weiß diese Zeit ist angesichts der zahlreichen viel schnelleren OLerinnen immer noch langsam, aber für mich ist es eine Verbesserung meiner persönlichen Bestzeit um 12sek. Außerdem kann ich jetzt wieder einen großen Bogen, um die Laufbahn machen (jedenfalls bis nächstes Jahr) und dafür den fantastischen Wald hier genießen.

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