Fertig

Saison zu Ende und Bachelorabschluss in der Tasche. Zeit für Ferien.

Auch das letzte Wochenende vor der deutschen Winterpause war ein erfolgreiches für den USV Jena und mich. Trotz langer Staus fanden alle eingeflogenen Skandinavier mit Marvins Hilfe den Weg nach Güstrow zur DM Lang und zum Deutschland-Cup.
Ein wirklich ungewöhnlicher, aber sehr schöner Wald erwartete uns. Mit einem sauberen und gleichmäßigem Rennen zwischen kleine Anhöhen, Dickichten und Findlingen konnte ich mir mit großem Vorsprung den Titel in der Königsdisziplin holen. So habe ich jetzt also alle Einzeltitel dieses Jahr und auch die Bundesrangliste mit großem Vorsprung gewonnen. Ich hoffe nächstes Jahr wird es wieder etwas spannender in der Damenelite.


Am nächsten Tag durfte ich ein weiteres Mal in diesem Jahr die Jungs aufmischen. Die sechs Kilometer lange Startstrecke beim D-Cup wird normalerweise von einem Herren gelaufen, aber es ist ja bekannt, dass in Thüringen und besonders in Jena gerne auf Frauenpower gesetzt wird.


So hatte ich viel Spaß im Wald während ich mit den Jungs durch den flachen und gefegten Wald und einige Buchendickichte raste. Dass einige mich dabei mehrmals überholten lag übrigens nicht nur an meinen kurzen Gabeln. Nur vier Minuten hinter der Spitze und noch voll im Rennen übergab ich auf Arntraut, die es auf der zweiten Strecke klar machte und als zweite auf Till wechselte. Die Staffel war bis zum Ende ein spannender Krimi in dem sich die eigentlich klaren Gewinner vom OSC Kassel schon auf der ersten Strecke mit einem Fehlstempel aus dem Rennen gekegelt hatten.
Die Chance für uns, doch wieder einmal hatte der Post SV Dresden das Glück auf seiner Seite und konnte den D-Cup, der doch auch völlig anders verlaufen hätte können, für sich entscheiden.
Positiv ist trotzdem, dass der Deutschland-Cup mit der Umstellung auf das neue Punktesystem eine Staffel für wirklich alle deutschen Vereine geworden ist. Die Entscheidungen sind viel knapper als früher und viele Teams müssen keine Angst mehr vor einem brutalen Zeitrückstand haben.
Der Sonntagnachmittag war dann endlich mal von der gemütlichen Sorte mit chillen im Massenquartier, Familienessen in der Innenstadt von Güstrow und Schlossbesuch.
Dort sprinteten wir früh am nächsten Morgen um weitere Parktour-Punkte. Auch an diesem Tag zeigte sich die Stärke der Jenaer Damen. Platz vier für Löri, der dritte Platz für Arntraut und der Sieg für mich.
Der Heimweg war dann ebenfalls von Staus geprägt, aber wurde mit einem kurzen Cafébesuch in Berlin-Baumschulenweg versüßt.
In der nächsten Woche werde ich nicht zurück nach Finspång und Schweden fliegen, sondern bei meinen Eltern in Jena bleiben, denn die wunderbare Zeit im Norden ist für mich leider schon vorbei. Und eigentlich wird es dort jetzt auch viel zu kalt.
Deswegen werde ich in den nächsten neun Tagen die letzten Vorbereitungen für die Weltreise in wärmere Gefilde treffen. Also Oma&Opa besuchen, noch einmal die Jenaer Berge genießen, packen, Reiseführer wälzen und dann treffe ich endlich Felix in Santiago de Chile, der schon mal nach Costa Rica vorgeflogen ist.
Dort beginnt also unsere Weltreise und natürlich gibt es auch dafür eine Webseite wo ihr von unseren Abenteuern, Wettkämpfen, Jobs und den lieben Menschen, die wir auf der anderen Seite der Erde treffen, lesen und Fotos anschauen könnt.
So lange wird es hier keine Beiträge geben, aber nächstes Jahr geht es mit dem Weltcup in Finnland Ende Mai hier weiter. Denn dann sind wir hoffentlich stärker denn je wieder zurück.

Photos by Jens

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