Erwartungshaltung

Danke für die vielen Glückwünsche!

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Am Sichtposten (Photo: Fred Härtelt)

Ich wollte gestern einfach nur meinen Flow finden und mich der Herausforderung einer WM-Langdistanz stellen. Das hat auch alles gut geklappt, bis auf den einen Fehler wo ich kurz gar nicht wusste wo ich bin. Was soll’s hab ich mir gedacht, alle machen hier mindestens einen Fehler und letztes Jahr hab ich mir während des Rennens sogar die Schuhe zugebunden…
Dass dann noch die gleiche Platzierung wie letztes Jahr raus springt und sogar ein geringerer Rückstand auf die Spitze. Wer hätte das gedacht, nach einer monatelangen Weltreise und unstrukturiertem Training. Noch vor zwei Wochen zur Jukola war ich am absoluten Tiefpunkt und wusste nicht wie ich es bis zur WM schaffen sollte wieder richtig OL zu machen, mit dem Flow und der Stabilität wie ich das gewohnt bin.
Doch beim letzten Training in Otepää geschah das worauf ich so lange gewartet hatte. Ich fühlte wie mein Kopf wieder wusste was er da tat und ich nicht nur meine Beine herum tapsen ließ und mal einen Postenschirm fand.
Das schien gestern wichtig zu sein und wird es die nächsten zwei Tage auch werden. Man braucht einen Plan, der einen sicher zum Posten führt, wenn man sich in der „grünen“ Hölle nicht zu oft weg stellen will. Auch außen herum ist erlaubt, um stecken Bleiben und Fehler noch auf der Route zu vermeiden.
Das Model Event für die Mittel heute war noch etwas durchwachsen wegen müdem Kopf und müder Beine, aber bis morgen 13:45 bin ich wieder her gestellt. 😀
Die Männer starten schon 10:30 und Live-Ergebnisse gibt’s hier.

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