Ha!

Der letzte große Wettkampf des Jahres war die 25manna in Tumba bei Stockholm. 

Eine letzte Chance zu zeigen was in einem steckt bevor man mit viel Kuchen und Eis in die wohlverdiente Pause geht.

Dieses Jahr durften wieder die Damen die letzte Strecke laufen und Ärla hat mir wieder das Vertrauen geschenkt die Läufe von 24 schnellen Ärlas ins Ziel zu bringen. Eine große Ehre, aber auch nicht zu wenig Druck.
Wie auch immer, Karl schickte mich als 18. auf die Strecke und nach einer rasend schnellen ungegabelten(!) Strecke in der ich mich leider nicht von der Tram lösen konnte, lief Ärla IF auch als 18. von knapp 400 Teams in Ziel. Ergebnisse  und Zwischenzeiten
Ich habe nur 18 Sekunden auf das Siegerteam Tampereen Pyrintö verloren und konnte die neunt beste Zeit auf der 25. Strecke laufen. Aber das allercoolste war, dass sich niemand erinnern konnte, das wir schon mal besser als 18. bei der 25manna waren. Und das will was heißen, da auch viele ältere Semester vor Ort waren, um ihre Strecken bei der Suche nach dem besten Klubb der Welt zu laufen.

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Glücklich mit Teamplakette in der Hand

Nach dem Lauf durfte ich dann unsere hart erkämpfte Teamplakette bei der Siegerehrung abholen. Da vergisst man für ein paar Augenblicke die Kälte und den feinen Matsch auf der Zielwiese.

Doch der richtige Knüller sollte erst noch kommen. Am nächsten Tag fand traditionelle eine Mitteldistanz im selben Wald statt. Naja, was man so selber Wald nennt, wenn plötzlich fünfmal so viele Trampelpfade da sind und einen immer wieder von der Richtung abbringen. Ich versuchte ein richtig schnelles Rennen zu laufen auch weil es leicht regnete und mega kalt war. Das hat natürlich dazu geführt hat, dass ich andauernd mehr oder weniger neben dem Posten gelandet bin. Trotzdem hat es am Ende zu einem zehnten Platz gereicht. Das Tempo war also nicht ganz schlecht. Und jetzt kommt der Knüller: Ich war schneller als die ganzen Schweizer Damen, die uns letzte Woche beim Weltcup so krass zerstört haben!
Das ist das tolle am OL. In der einen Woche wirst du fertig gemacht und in der nächsten Woche machst du die anderen fertig und das ziemlich einfach. Nur im übertragenen Sinne natürlich. Doch das macht auch die Schwierigkeit aus. Denn wenn du immer möglichst weit vorne sein möchtest, dann musst du so viel verschiedene Geländetypen verinnerlichen, beherrschen, ja irgendwie eins mit ihnen werden und Nachts davon träumen.

In wünsche euch allen eine entspannende Pause und naja träumt was Schönes 😉

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2 Kommentare zu “Ha!

  1. Vielleicht haben die schweizerischen Damen auch einfach den WeltCup und die 25manna priorisiert und das lockere Trainingsläufchen am nächsten Tag nur 75% gegeben, während du ein richtig schnelles Rennen gemacht hast…

    • Freuen darf ich mich trotzdem, oder? Denn, selbst wenn die Mädels, von der Saison kaputt waren, so wie ich übrigens auch, dann sind sie meistens noch schneller als ich.

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