Was geht?

Keine Wettkämpfe, keine Spannung, keine Artikel.

Da sollte die Saison endlich los gehen, da war sie auch schon wieder vorbei. Corona hat die ganze Welt fest im Griff und viele OLer schauen sich nach anderen Möglichkeiten um, um ihrer Liebelingssportart zu frönen. Hier in Schweden dürfen wir zum Glück noch in den Wald und trainieren und das sogar in Gruppen mit bis zu 50 Personen. Sozusagen Glück im Unglück verglichen mit vielen anderen Ländern. Doch irgendwann hilft auch das nicht mehr und man vermisst die Wettkämpfe inklusive Anspannung, Kampfgeist, Gegnern und dem gemütlichen Abend gemeinsam mit Klubbfreunden. Ein Training bleibt eben immer ein Training, egal wie hoch das Tempo ist. Ich vermisse auch die Trainingslager mit dem Nationalteam und den Ärlas. Zu erleben wie auch andere jeden Tag hart an sich arbeiten und trotz Erschöpfung am nächsten Tag weiter machen, „nur“ um bessere OLer zu werden, gibt mir Kraft. Außerdem ist es eine wunderbare Abwechslung zum Alltag.

Mein Alltag ist zur Zeit auf die Fertigstellung der Masterarbeit ausgerichtet. Viel alleine zu Hause am Computer sitzen ist nicht wirklich inspirierend, aber es muss eben gemacht werden.

Damit uns nicht total die Decke auf den Kopf fällt, sind wir letztens einfach für drei Tage nach Öland gefahren. Das wird zwar nicht empfohlen, aber es ist auch nicht verboten. Wenn man wegen weiterhin kühler Temperaturen im Auto übernachtet und sein Essen von zu Hause mitbringt und auf dem Campingkocher zubereitet, hat man ohnehin nicht wirklich Kontakt mit anderen Menschen. Der Tapetenwechsel hat jedenfalls sehr gut getan. Wenn man denn dann mal wieder reisen darf, kann ich diese Insel sehr empfehlen. Es gibt viel Meer, viele Burgruinen, Steinmauern, Vikingersteine und Windmühlen, viel flache Landschaft und mindestens zwei Leuchttürme.

Ein weiteres Highlight war die Trainingsstaffel in Stockholm letztes Wochenende. Mit einem System, dass an die 10MILA angelehnt ist, war das wohl das was einem Wettkampf am ähnlichsten war in den letzten Wochen. Es gab zehn Strecken für die Herren und fünf für die Damen, natürlich mit Nachstrecken. Gelaufen wurde zu verschiedenen Zeiten an acht verschiedenen Orten rund um Stockholm. So waren nie mehr als 50 Personen an einem Platz. Leider war das Feld bereits sehr weit auseinander gezogen als ich auf die Schlussstrecke ging. Und trotz Notstart habe ich die andern nach dem zweiten Posten eigentlich nicht mehr gesehen. Aber es war schön zu wissen, dass man für sein Team läuft und dass da gleichzeitig noch andere im Wald sind und ihr Bestes geben.

Da mein Alltag nicht allzu spannend ist und noch lange keine weiteren ereignisreichen Wettkämpfe oder spaßige Trainingslager anstehen, wird es wohl auch weiterhin ruhig auf diesem Blog bleiben. Bis dahin, bleibt gesund und haltet euch fit.

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