Das Jahr in dem nichts passierte.

Über die Feiertage lasse ich gerne das vergangene Jahr Revue passieren und denke darüber nach was ich erreicht habe und was ich im nächsten Jahr gerne schaffen möchte. Dank Corona geht das dieses Jahr sehr schnell.

Im OL ist ganz einfach für mich persönlich nichts mega Großes passiert. Die IOF hat ein paar Entscheidungen getroffen über die man sich vortrefflich streiten  kann oder man lässt es eben und bewährt den eigenen Seelenfrieden. Genauso ist das beim TK.

Ein paar Highlights gab es natürlich trotzdem. Am Jahresanfang in Südafrika beim fünftage-OL freute ich mich über einen haarscharfen Sieg in der Gesamtwertung.

Auch die Mila by Night in Stockholm fabd gerade noch vor der ersten Coronawelle stat. Dort konnte ich den Vorjahressieg leider nicht verteidigen, aber für Platz zwei hat es gereicht.

Dann begann die lange Durststrecke. Wegen Corona wurden alle Wettkämpfe abgesagt. Für 10MILA und Jukola gab es lokale Alternativen, aber die waren auch nur ein kleiner Trost für die echten großen Events.

Die Trainingslager im Engadin und in Idre Fjäll waren die absoluten Highlights des Jahres. Endlich anderes Gelände und Landschaft mit Weitblick.

Die schwedischen Meisterschaften im Herbst liefen, wegen einer voran gegangen fiesen Erkältung, leider nicht so gut. Nach der Langdistanz war ich ehrlich gesagt froh überhaupt bis ins Ziel gekommen zu sein.

Im Winter bot das Stockholm Rogaining sechs Stunden Spaß im nass düsteren Wald. Löri und ich haben uns gut durch „paradiset“ geschlagen und das türkische Buffet als Belohnung war aller Mühen wert. Leider gibt es noch keine Ergebnisse, da man noch bis 31.12. laufen darf.

Das Leben besteht ja nicht nur aus OL, habe ich mal gelernt. Deshalb haben Felix und ich auch ganz viele andere Rad, Lauf und Kanuausfluge gemacht. Außerdem hab ich dieses Jahr meinen Master abgeschlossen und dann tatsächlich einen Job gefunden, der keine 3km von meiner Haustür entfernt ist. Darüber bin ich sehr froh und es ist ein tolles Gefühl endlich finanziell unabhängig von Mama und Papa zu sein. Außerdem bietet die Nähe zur Arbeit die Möglichkeit weiterhin mehr oder weniger umfangreich zu trainieren und einen ehrlichen Versuch zu machen, das Niveau zu halten.

Wo wir dann auch schon beim nächsten Jahr wären. Ich hoffe sehr, dass die Impfungen trotz fehlender Langzeitstudien funktionieren und wir uns bald alle wieder treffen und gemeinsam Wettkämpfe laufen können. Für WM, EM und Weltcup wird es sicherlich eine Lösung geben. Ob jedoch die großen Veranstaltungen 10MILA, Jukola und O-Ringen, die für mich immer wieder die Seele des OLs zum Ausdruck bringen, stattfinden können, ist leider ungewiss. Auch der 24h-OL, der mir natürlich besonders am Herzen liegt, ist noch nicht sicher. Wir werden trotzdem alles erdenkliche tun, um dieses einzigartige OL-Festival auch 2021 zu organisieren.

Bleibt gesund und haltet euch fit. Denn eins ist sicher, es wird irgendwann wieder losgehen. Bis dahin vergesst nicht für gleichgestellten OL zu unterschreiben! Dann bekommen auch bei der 10MILA endlich alle die Chance in den Genuss einer frühmorgendlichen Sonnenaufgangsstrecke zu kommen.

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